Die fünf Schritte
1. Bestand sichten statt neu kaufen
Lege alles zusammen, was du in den letzten zwölf Monaten wirklich getragen hast. Eine Capsule Wardrobe entsteht aus dem, was schon da ist – nicht aus einer neuen Bestellung.
2. Farbwelt auf zwei bis drei Töne festlegen
Wähle eine neutrale Basis (Elfenbein, Tinte, Sand) und höchstens zwei Akzenttöne. Je näher die Töne beieinanderliegen, desto mehr Kombinationen ergeben sich automatisch.
3. Pro Kategorie eine klare Obergrenze setzen
Ein funktionierender Kern liegt bei etwa 30 bis 40 Teilen: wenige Oberteile, zwei bis drei Hosen oder Röcke, ein Kleid, ein Überwurf, drei Paar Schuhe, eine Tasche.
4. Formalitätsgrad prüfen
Teile deine Stücke nach Anlass: Büro, Abend, Wochenende. Fehlt für einen Anlass die Verbindung, ist das deine echte Lücke – nicht das nächste Trendteil.
5. Kombinationen testen, bevor du aussortierst
Ein Teil bleibt, wenn es in mindestens drei Outfits funktioniert. Der Outfit-Generator der Stilbegleiterin macht diesen Test sichtbar, statt ihn dir vor dem Spiegel zu überlassen.
Richtwerte pro Kategorie
So viele Teile braucht ein Kern, der das ganze Jahr trägt – daneben siehst du, was in der hinterlegten Garderobe der Stilbegleiterin bereits vorhanden ist.
| Kategorie | Richtwert | In deiner Garderobe |
|---|---|---|
| Oberteil | 6 | 5 |
| Hose & Rock | 4 | 5 |
| Kleid | 2 | 3 |
| Überwurf | 3 | 4 |
| Schuhe | 3 | 5 |
| Tasche | 2 | 3 |
| Accessoire | 4 | 4 |
Wie die Stilbegleiterin dabei hilft
Statt Listen abzuhaken, prüfst du deine Capsule im Einsatz: Der Outfit-Generator kombiniert nur Teile, die als verfügbar markiert sind, bewertet Farbharmonie und Formalität und begründet jeden Look. Was nie in einem Vorschlag auftaucht, gehört nicht in den Kern.
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